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Das perfekte Match!

Die Tiroler Raiffeisenbanken sind seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner im heimischen Klettersport. Egal ob es sich um Veranstaltungen wie die Weltmeisterschaft oder dem aktuell stattfindenden Weltcup, oder Unterstützung einzelner AthletInnen handelt.

Wir haben das Heim-Event in Innsbruck-Tirol dazu genutzt und uns mit Christine Hofer (Geschäftsführerin Raiffeisen Werbung Tirol) über die Partnerschaft, Ihre SportlerInnen und über den Stellenwert des Kletter-Weltcups zu unterhalten.

Wie ist es zur Partnerschaft zwischen Raiffeisen und den Austria Climbing Open gekommen?
Christine Hofer: Raiffeisen ist in puncto Sportsponsoring sehr engagiert und unterstützt ausgewählte Sportarten. Gerade hier im Bundesland Tirol spielt der Klettersport seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Wir sind schon seit vielen Jahren mit dabei und hatten Sportlerinnen und Sportler wie Angi Eiter, David Lama, Anna Stöhr oder Johanna Ernst gefördert. Das aktuelle Aushängeschild ist sicherlich Jakob Schubert, mit dem wir heuer unser 10-jähriges Jubiläum feiern. Für uns war es daher selbstverständlich, dass wir auch bei dieser großartigen Veranstaltung als Partner dabei sind.

Das scheint wirklich schnell alles klar gewesen zu sein?
Hofer: Für uns war das schnell gesetzt, dass wir hier am Start sind. Wir waren bereits damals, als die Weltcups noch bei einer sensationellen Stimmung am Markplatz über die Bühne gegangen sind, mit von der Partie und haben auch bei der Weltmeisterschaft 2018 als Hauptsponsor tatkräftig unterstützt. Nach der Corona-bedingten Absage im letzten Jahr haben wir uns umso mehr gefreut, dass die Veranstaltung in diesem wunderbaren Rahmen heuer wieder stattfinden kann. Auch wenn der Weltcup ohne Zuschauer abgehalten wird, sehen wir als Raiffeisen dennoch einen Mehrwehrt.

Sie unterstützen einige namhafte Klettersportler. Nach welchen Kriterien werden diese ausgewählt bzw. gibt es einen klassischen „Prototypen“ eines Raiffeisensportlers?
Hofer: Prinzipiell konzentrieren wir uns auf vier Sportarten (Anm.: Fußball, Skifahren, Klettern und Radfahren). Uns ist es wichtig, dass wir bereits bei der Jugendarbeit im Breitensport dabei sind und nehmen dann punktuell den Spitzensport dazu. Wir nehmen keine Spitzensportlerinnen und -sportler, wenn die Basis fehlt. Das macht für uns keinen Sinn. Wenn man dann aber Partnerschaften mit so tollen Athleten wie Jakob Schubert, der bereits drei Weltmeistertitel gewinnen konnte und auch am Freitag beim Heimweltcup in Innsbruck im Vorstieg erfolgreich war, in seinem Pool hat, ist das natürlich perfekt. Wir hatten in der Vergangenheit immer das Glück, dass wir herausragende Athletinnen und Athleten mit starkem Charakter in unserem Team hatten.

Wie sehr drücken Sie Jakob Schubert in Hinblick auf die Olympischen Spiele die Daumen. Ein Medaillengewinn wäre wohl auch für Raiffeisen eine großartige Geschichte?
Hofer: Wir drücken Jakob ganz fest die Daumen. Ich habe bereits damals bei der Heim-WM mitgefiebert. Es war richtig spannend und aufregend und ich kann mich noch sehr gut an die vielen Emotionen erinnern. Auch für uns als Marke war das sehr positiv. Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn Jakob mit einer Medaille nach Hause kommen würde. Er ist ein Vorzeigesportler und eine starke Persönlichkeit für Tirol, aber auch innerhalb der internationalen Kletter-Community.

Leider sind 2021 keiner Zuschauer möglich, aber dafür passiert in puncto Digitalisierung sehr viel und man versucht immer neue Wege zu gehen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?
Hofer: Für uns ist ein Kommunikationsmix entscheidend beziehungsweise bildet die Live-Übertragung des Events auf ORF Sport+ für uns einen essentiellen Baustein. Wir betreiben selbst einige Online-Kanäle und beobachten sehr genau was zu den Austria Climbing Open im Bereich „Online“ passiert. Die internationale Kletter-Community ist sehr groß und das Heim-Event wird von zahlreichen Personen per Livestream verfolgt – das ist großartig. Die Athletinnen und Athleten sind allerdings selbst ein zusätzlicher sehr wertvoller Multiplikator. Sie streuen den Content sehr authentisch und sorgen für einen enormen Mehrwert. Tobias (Anm.: Plangger) ist hier ein Paradebeispiel. Er ist nicht nur ein super Typ, der sehr hart trainiert, er macht sich auch über unsere Partnerschaft sehr viele Gedanken und setzt immer wieder neue Ideen um. Das ist für uns als Partner viel wert.

In den letzten Tagen waren auf sehr vielen Bankomaten das Ankündigungssujet der Austria Climbing Open zu sehen. Was steckt dahinter
Hofer: Wir haben vor einigen Jahren entdeckt, dass die Werbefläche bei den Bankomaten eine sehr gute ist und wir dadurch viele Menschen erreichen können. Daher bieten wir diese Plattform gerne im Rahmen unserer Partnerschaften an – das hat sich bewährt. Gerade beim Geldabheben schauen die Menschen sehr konzentriert auf den Bildschirm und so springen die Sujets springen sofort ins Auge, auch wenn es sich nur um wenige Sekunden handelt. Da 2021 beim Weltcup in Innsbruck keine Zuschauer erlaubt sind, haben wir die Kampagne bewusst knapp vor die Veranstaltung gelegt. Wir wollten die Leute an das tolle Heim-Event erinnern und sie dazu bewegen, zumindest per TV oder im Livestream dabei zu sein. In diesem Fall wurden alle Bankomaten in unserem Bundesland damit bestückt. 

Vier Bewerbe in fünf Tagen sorgen für ein einzigartiges Mega-Event. Wie sehen Sie als Raiffeisen dieses einzigartige Kletter-Event?
Hofer: Für uns sind solche Veranstaltung unglaublich wichtig und sind das Sahnehäubchen des Sportsponsorings. Tirol ist ein Bergland und das sind wir als Tiroler Raiffeisenbanken sehr gerne mit vollem Herzen beim Event dabei. Wenn ich richtig informiert bin, sind beim Weltcup mehr Athletinnen und Athleten akkreditiert, wie damals bei den Weltmeisterschaften. Das zeigt, welche Entwicklung im Klettersport gerade passiert – das ist ein wichtiger Faktor und zeigt, dass wir hier sehr gut aufgehoben sind.

Klingt so, als ob Sie voll zufrieden sind?
Hofer: Wir arbeiten schon sehr lange mit Michael (Anm.: Schöpf) und dem Kletterverband Österreich zusammen. Wir wissen um die Stärken und die Qualitäten in der Umsetzung von Veranstaltungen – vor allem wenn es um den Bereich Sponsoring geht. Das wurde nicht nur bei der WM 2018, sondern auch beim aktuellen Weltcup einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es gehört einfach so viel dazu: Angefangen von einer professionellen Moderation, der passenden Musik und einer perfekten Organisation. Die Qualität die man hier als Sponsor bekommt ist sehr hoch und ich habe volles Vertrauen an die Verantwortlichen. Wenn nächstes Jahr wieder Zuschauer erlaubt sein sollten, wertet das die Veranstaltung noch einmal auf.